Vergangenen Sonntag fand in Kolumbien die Volksabstimmung über das von der Regierung beschlossene Friedensabkommen statt. Und Kolumbien stimmte mit „Nein“. Ein „Nein“, das selbstverständlich nicht gegen den Frieden an sich gerichtet war, sondern gegen die Art und Weise wie dieser Frieden zustande kommen soll. Es war knapp. Nur 37 Prozent der Bevölkerung haben sich überhaupt an der Abstimmung beteiligt. Die Gegner das Friedensabkommens gewannen mit einer knappen Mehrheit von 50,2 Prozent gegen 49,8 Prozent Ja-Stimmen. Wir von Schule fürs Leben in Deutschland und Escuela para la Vida in Kolumbien sind betroffen. Keiner weiß wie es jetzt weitergeht und was das bedeutet für die Zukunft des Landes. Aber wir bleiben optimistisch und arbeiten weiter für den Frieden in Kolumbien. Denn nur durch Bildung bekommen die Kinder und Jugendlichen in den Projekten eine wirkliche Chance auf eine bessere Zukunft.
Heute wurde ausserdem der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er bekommt die Ehrung für seine entschlossenen Anstrengungen, den mehr als 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg in Kolumbien zu beenden. Das gab das Nobelkomitee bekannt. Nehmen wir diese Entscheidung doch einfach als positiven Wink und geben die Hoffnung nicht auf! Spenden für die Friedenshalle, die in Cali gebaut wird können Sie hier.

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