„Vertrauen. Das ist auch so ein großes Wort. Wie leicht ist es zu vertrauen! Es macht das Leben leicht, so reich, so beschwingt, so nah. Aber wie naiv ist es auch, zu vertrauen – oder nicht? Es gibt so viele Gefahren und Fehler, die mich überrollen und verletzten können. Aber das ist graue Theorie. Das Leben hat mich etwas anders gelehrt: Es hat mich gelehrt dem Prozess zu vertrauen! Es geht immer weiter, von einer unsichtbaren Kraft vorangetrieben entwickelt sich alles weiter, verändert sich, wächst, reift, trägt Früchte, welkt. Und ich kann nur eines machen, mich dem Prozess hingeben und ihn mitgestalten. Dann nutze ich seine Kraft, dann macht der Prozess etwas mit mir und ich mit ihm. Dann bin ich mitten im Leben. Und auch wenn ich es jetzt nicht verstehe, begleitet mich das Gefühl: es ist gut wie es ist.“

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts. Søren Kierkegaard

 

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