Letzte Woche erreichte uns eine Mail aus Ecuador mit dem Betreff „Herzlichen Dank fuer Rubén!“. Und manchmal reicht eine solche Mail um den Kopf wieder klar zu kriegen und sich im Büroalltag der manchmal doch alles zu verschlucken droht, bewusst zu machen wie sinnvoll die Arbeit ist, die wir bei Schule fürs Leben tun. Denn Rubén Calabas Bermudez (im Bild unten rechts) ist Absolvent der Lehrwerkstatt „Bauen mit Bambus“ am Colegio de las Aguas in Montebello. Rubén stammt von den Nasa-Indios in Kolumbien ab. In Montebello hat er sich zwei Jahre lang ausbilden lassen, um sein Wissen später mit seinem Volk zu teilen. Das hat er auch getan. Inzwischen teilt Rubén dieses Wissen sogar mit der ganzen Welt. 2014 reist er mit Andrés Bäppler nach Wien zu einem Bambusworkshop. Er ist viel in Kolumbien unterwegs und unterrichtet Interessierte im Bauen mit Bambus. Und Anfang des Jahres ist Rubén nach einem schweren Erdbeben nach Ecuador gerufen worden. Dort hat er nahe San Pedro de Suma die Tischler des Dorfes beim Bau von neuen Häusern unterstützt. Und hat sein Wissen weitergegeben. Ein Bambushaus ist unter seiner Anleitung entstanden. Weitere werden folgen. Denn Rubén wurde bereits wieder weggerufen. Nach Mexiko!
Eine echte Erfolgsgeschichte, wie sie nur das Leben schreibt. Und der Beweis, dass Entwicklungszusammenarbeit funktioniert, wenn sie nachhaltig gedacht wird. Danke für Ihre Unterstützung, die es jungen Kolumbianern wie Rubén möglich macht, ihren Weg zu gehen!

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