Zunächst waren sich beinahe alle Freiwilligen (Bild oben Jessica Scharrenbroich) einig: Die Übergabe der Einsatzstellen sollte am besten persönlich vom „alten“ Freiwilligen zum „neuen“ Freiwilligen erfolgen. So schwer war die Anfangszeit, so viele Hürden mussten genommen werden, so frustrierend war es ohne eine feste Stellenbeschreibung und ohne konkrete Arbeitszuweisung das soziale Jahr zu beginnen. „Man sollte es den neuen Freiwilligen leichter machen! Damit sie es nicht so schwer haben wie wir!!“ Beim genaueren Hinsehen wurde aber schnell klar, dass es gerade die Probleme und Hürden, die Frustration und die hohen Freiheitsgrade sind, die den Freiwilligen einen enormen persönlichen Entwicklungsschub erlauben. Sie lernen durchzuhalten, zu schauen wo es fehlt, den Schmerz in Kauf zu nehmen, immer wieder einen neuen Schritt zu wagen, sich einzubringen, sich zurückzunehmen… Eine Arbeitsgruppe formuliert für alle die ideale Form der Entwicklungszusammenarbeit: Gemeinsam von Anfang an kleine Projekte entwickeln und so umsetzen, dass sie sich nachhaltig selbst tragen und weiterentwickeln. Damit verändert sich auch die Vorstellung einer „guten Übergabe“: Am besten es ist keine Übergabe nötig, weil das Projekt von selbst läuft und sich weiterentwickelt. Weitere Optionen wurden erarbeitet und für jede Einsatzstelle individuell festgelegt.

Keine Angst, neue Weltwärts-Freiwillige 2012-2013! Man hat Euch genug Probleme, Hürden und Aufgaben übrig gelassen :-).

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