Mehr als 400 Kinder und Erwachsene marschierten mit Kerzen und weißen Hemden durch Montebello als Zeichen des Friedens und in gemeinsamer Aktion gegen die Gewalt in Kolumbien. Das Lichtermeer, Momente der Stille und der Klang der Geigen prägten sich tief in die Köpfe der Teilnehmer. „Dieser Marsch war eine einzigartige Aktion für die Gemeinde von Montebello. Wir haben verstanden, dass es ein tief empfundener Wunsch von uns allen ist, etwas aktiv gegen die Gewalt zu tun“, sagt Andrés Bäppler, Initiator des Bildungsprojektes und Halbkolumbianer aus Montebello/Frankfurt, „es war ein symbolischer Akt von großer Stärke für die Teilnehmer und Zuschauer, dass wir nicht gleichgültig bleiben angesichts der Realität in Kolumbien.“ Der Projektpartner der Schule fürs Leben, die Fundación Escuela para la Vida in Cali, möchten allen Bürgerinnen und Bürgern von Montebello und Gästen aus Deutschland, Bogota und Cali dank sagen für ihre massive Teilnahme an dieser Aktivität. Dies wird der erste Friedensmarsch von vielen sein, die in Gedenken an die Tausenden von Opfern von Gewalt in Kolumbien stattfinden werden.

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